Kamelplage im australischen Outback

Schon wieder gibt es Ärger auf dem Fünften Kontinent: nach Naturgewalten und Umweltkatastrophen sorgen nun herdenweise wildlebende Kamele im australischen Hinterland für Unordnung. Verwüstete Grünflächen, abgeschlagene Wasserhähne – auf der Suche nach Wasser richten die Höckertiere in unzähligen Gemeinden im Outback gewaltige Zerstörungen an.

Aktuellen Berechnungen zufolge beherbergt das rote Zentrum Australiens über eine Million Kamele – und jedes Jahr steigt die Population um weitere 80.000 Tiere. Inzwischen haben die durstigen Wüstenschiffe gelernt, an den Hauswänden angebrachte Wasserhähne aufzuschrauben oder sie gleich ganz von der Mauer abzustoßen, um an Flüssigkeit zu gelangen. Immer höhere Investitionen sind notwendig, um Schutzzäune zu errichten.

Die wilden Tiere, die überdies zahlreiche Krankheiten übertragen, richten jedoch nicht nur Schäden in den Siedlungen an, sondern ziehen auch das fragile Ökosystem in Mitleidenschaft: jede Anstrengung, die wüstenartige Landschaft aus roter, staubtrockener Erde, kargen Akazienbüschen und Spinifexgras wieder zu begrünen, werden durch die Herden zunichte gemacht.

Der Forscher Glenn Edwards, Leiter der vom Staat in Auftrag gegebenen Analyse zur tatsächlichen Intensität der Kamelplage, berechnete, dass die Höckertiere jedes Jahr einen Schaden von über 15 Millionen australischen Dollar verursachen. Er fordert nun in der “Courier Mail“, mindestens 400.000 Kamele zu beseitigen.

Die Kamele wurden Ende des 19. Jahrhunderts als zähe, ausdauernde Lastentiere zur Erschließung des endlosen Hinterlandes nach Australien gebracht. Nachdem der Bau von Eisenbahntrassen und Straßen vollendet war, wurden die Tiere sich selbst überlassen. Heute beheimatet Down Under die größte wilde Kamelpopulation der Welt.

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4 Antworten auf Kamelplage im australischen Outback

  1. Raphael sagt:

    Es ist einfach unmöglich, dass so viele Kamele einfach
    “umgepflanzt” werden, um dem Menschen zu dienen, und dann
    einfach umgebracht werden sollen.
    Man sollte sich früher überlegen, was so ein großer eingriff in der
    Natur bewirkt.
    Aber nein! Es ist doch alles in ordnung!
    Der Aufschwung ist da! :-)

  2. Platon1961 sagt:

    Wäre doch schon wenn so manche Australierin nun einen Scheich heiratete, dann könne mann die Mitgift gleich mit einigen hundert Kamelen ad acta legen.

  3. Max manet sagt:

    über toll wie viel klugschnacker es gibt die den ganzen tag nichts bessres zu tuhen ahben als den ganzen tag vor ihrem rechner zu sitzen undzu allem ihren senf zugeben müssen am öftesten gelesener satz hierbei:” ich habs ja gewusst!”

    gruß max

    schüler der neunten klasse auf der suche nach einem berricht über die australische kamel plage weil er ein referat darüber halten muss)

  4. nessie sagt:

    ihr vollidi…… schlachtet alle tiere ab macht hackfleisch und macht döner draus gruss nessie

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