Auch in Asien fallen immer mehr Urwälder und Landabschnitte der Bauwut und den Rodungen gieriger Bauherren zum Opfer. Einige asiatische Länder beginnen ihre artenreiche Fauna und Flora zu nutzen und setzten voll auf den Trend Öko-Tourismus. Mondulkiri, im Osten Kambodschas, ist eine dieser Regionen, die versucht aus ihren Naturressourcen Profit zu schlagen, umso einem Verkauf der Landstücke zu entgehen. So fiel schon in den 1990ern ein Drittel des kambodschanischen Tropenwaldes, der illegalen Abholzung zum Opfer. Kambodscha geht nun in die Offensive und lockt Touristen mit Kultur so wie Naturhighlights oder einzigartigen Trekkingtouren. Besonders die Elefantentrips wecken Kindheitserinnerungen an das Dschungelbuch und Mowgli, der auf dem Rücken der Dickhäuter durch den Urwald ritt.
Neben der vielfältigen Tierwelt, die neben Elefanten auch Tiger, Leoparden oder sogar Nashörner beherbergt, beeindruckt Kambodscha mit einer sonderbaren Pflanzenwelt: so ist das Land auch die Heimat des größten Baumes der Welt. Die Einwohner Kambodschas benötigen jeden Cent um sich gegen die Bauprojekte der ausländischen Investoren zur Wehr zu setzen.
Asien, Umwelt
Auf dem Elefantenrücken durch den Dschungel
07.11.2009 7:07
von Dennis Groth
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